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Einweihungsgeschenk: was passt, wenn die Einrichtung noch nicht steht

Was traditionell dazugehört

Brot und Salz sind der Klassiker: das Brot steht für das Lebensnotwendige, das Salz für die Würze des Lebens. Als alleiniges Geschenk wirkt es heute etwas dünn, als Mitbringsel neben dem eigentlichen Präsent ist es nach wie vor schön — vor allem, wenn man den Brauch kurz erklärt, denn viele kennen ihn nicht mehr.

Ebenfalls bewährt und in fast jeder Liste zu finden:

• Pflanzen — Bogenhanf, Schefflera oder eine Goldfruchtpalme sind pflegeleicht und verzeihen die ersten chaotischen Wochen. Eine Orchidee wirkt festlicher, verlangt aber mehr Aufmerksamkeit. Ein schöner Übertopf macht aus jeder Pflanze ein richtiges Geschenk.

• Kräuter und Gemüsepflanzen — passend bei einem Einzug im Frühjahr oder Sommer, besonders wenn Balkon oder Garten dazugehören.

• Ein Geschenkkorb mit Öl, Essig, Gewürzen oder Küchenhelfern für alle, die gern kochen; Kochbuch und Geschirrtücher ergänzen ihn gut.

• Gerahmte Fotos aus dem Freundes- oder Familienkreis — persönlich, und mit einer Geschichte dahinter fast unschlagbar.

• Coffee Table Books über Architektur, Reisen oder Kunst, die auf dem Couchtisch liegen bleiben dürfen.

Die Frage, die in keiner Liste steht

All diese Vorschläge haben eines gemeinsam: Sie funktionieren nur, wenn sie zur Einrichtung passen — und die steht beim Einzug noch nicht fest. Wer eine Vase in Petrol schenkt, während das Wohnzimmer in Erdtönen entsteht, verschenkt ein Problem: weggeben will man es nicht, hinstellen aber auch nicht.

Drei Regeln helfen, dieses Risiko klein zu halten.

Erstens: Material vor Farbe. Holz, Messing, Bronze, Keramik in Naturton und klares Glas fügen sich in fast jede Einrichtung. Kräftige Farben und ausgeprägte Muster tun das nicht.

Zweitens: klein vor groß. Ein kleines Objekt findet immer einen Platz — auf der Fensterbank, im Regal, auf dem Sideboard. Ein großes Stück verlangt eine Entscheidung, die die Beschenkten vielleicht noch gar nicht treffen wollen.

Drittens: Funktion schlägt Dekoration. Ein schöner Schlüsselhalter, ein Briefkasten, eine Schale für den Flur oder ein Buchstützenpaar werden benutzt. Reine Dekoration muss dagegen erst einmal gefallen.

Wenn es doch Dekoration sein soll

Dann lieber etwas mit Charakter als etwas Beliebiges. Eine kleine Bronzefigur, eine Porzellanschale oder ein Wandhaken aus Gusseisen altern gut und wirken auch in zehn Jahren nicht wie ein Trend von gestern. Wer gezielt danach sucht statt sich durch endlose Sortimente zu klicken, findet bei Dekowohnzimmer.de eine handverlesene Auswahl mit Material- und Maßangaben bei jedem Artikel; die Abteilung dekorative Figuren eignet sich gut für Geschenke, weil dort kleine Stücke stehen, die keinen festen Platz brauchen.

Und wenn man gar nichts weiß

Dann ist der Gutschein ehrlicher als ein Fehlgriff — aber man kann ihn aufwerten: zusammen mit einer Flasche Wein, einer Karte mit einer Notiz zum ersten gemeinsamen Abend in der neuen Wohnung, oder dem Angebot, beim Aufbauen zu helfen. Das letzte Geschenk ist übrigens das, an das sich Umziehende am längsten erinnern.